Verkehrsunfall in der Poststraße, mehrere Verletzte – Gott sei Dank nur eine Übung der Feuerwehr Marktl

Am Montagabend gegen 19:45 Uhr, hörte man in Marktl mehrere Martinshörner und sah Feuerwehrfahrzeuge, die in die Poststraße eilten. Dort kam es zwischen einem Traktor mit Anhänger und einem PKW zu einem Verkehrsunfall. Die Einsatzstelle war durch Helfer und dem Übungsleiter Wolfgang Vilzmann, sehr detailgetreu aufgebaut worden. Erst kurz vor der Einsatzstelle bekamen die Feuerwehrleute aus Marktl den Hinweis, dass es sich um eine Übung handelt.

Zur Lage, ein PKW fuhr von der AÖ22 in die Poststraße ein, ein Traktor mit Anhänger wollte aus der Poststraße in die AÖ22 einfahren. Der Traktor spießte den PKW mit seinen Gabelzinken regelgerecht auf. Im PKW waren der Fahrer (Übungspuppe) und ein Mitfahrer (Übungspuppe) auf der Rückbank eingeklemmt.

Der Traktor setzte darauf zurück und überfuhr einen Passanten (Übungspuppe) mit dem Anhänger und klemmte diesen unter einem Reifen ein. Ferner touchierte der Anhänger noch zwei weitere Personen, die auf die Straße geschleudert wurden und verletzt dort liegen geblieben sind.

Von der Feuerwehr wurden die 2 Personen aus dem PKW, mittels hydraulischen Rettungsgerätes befreit. Nachdem das Dach abgenommen war, konnten beide Patienten per Spinneboard aus dem Fahrzeug befreit werden.

Zeitgleich hoben die Feuerwehrleute den Anhänger mit einer Hydraulischen Winde an und befreiten die eingeklemmte Person unter dem Anhänger.

Die beiden Personen, die vom Anhänger touchiert wurden, lagen bewusstlos auf der Straße, hier mussten die Feuerwehrleute, jeweils eine Reanimation (Herz-Lungen Wiederbelebungsmaßnahme) mithilfe des AED (Defibrillators, den die Feuerwehr im Fahrzeug mitführt) durchführen.

Neben den schweren Geräten zur Personenbefreiung aus dem PKW und dem Anhänger, kamen auch die Feuerwehrleute ins Schwitzen die fast 45 min zeitgleich zwei Personen (spezielle Übungspuppen) reanimierten.

Da es in der Vergangenheit und auch in der Zukunft immer öfters sein wird, dass die Feuerwehr vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle ist, ist es sehr wichtig, dass auch Erste Hilfe Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durchgeführt werden können.

An der sogenannten Einsatzstelle fanden sich Zuschauer ein, die das rege Treiben der Feuerwehr beobachteten. Ein sogenannter, dieses Mal, gerngesehener Gaffer war von den Tätigkeiten der Feuerwehrleute so begeistert, dass er spontan eine Kiste kaltes Getränk spendierte, dieses wurde im Anschluss an die Übung im Feuerwehrhaus gerne angenommen.

Sie möchten in diesem Team mitwirken und ehrenamtlich Hilfe leisten, dann kommen Sie vorbei in der Feuerwehr Marktl. Ab 12 Jahren kann in die Jugendfeuerwehr eingetreten werden und ab 18 Jahre in die aktive Mannschaft.

 

Kategorien: Aktuelles

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